Eigene Schnittstellen¶
Systeme der Firma, einmal eingerichtet für alle. Ein Admin der Firma beschreibt im Kontoportal eine lesende REST-Schnittstelle. Das Portal signiert die Beschreibung und liefert sie an die verbundenen Geräte der Firma aus. Jede Person gibt ihre Zugangsdaten selbst in der App ein. Das Portal speichert nie Zugangsdaten.
| Punkt | Umsetzung |
|---|---|
| Stufe | Premium und Testphase |
| Wo | Kontoportal › Administration › Eigene API-Konnektoren (nur Inhaber und Admins) |
| Familie | custom (Richtlinie sperrt alle eigenen Schnittstellen) |
| Format | signierte Definition DPC1, Einzelheiten unter API für eigene Konnektoren |
Einrichten im Kontoportal¶
Für jede Schnittstelle:
- Name und Beschreibung
- Basisadresse: nur
https, ein DNS-Name (keine IP-Adresse, keinlocalhost) - Authentifizierung: keine, API-Schlüssel im Header, Bearer oder Basic
- bis zu 10 GET-Endpunkte mit Pfad, Abfrageparametern und Pfad zur Liste in der JSON-Antwort
- Feldzuordnung JSON zu Dokument: ID, Titel, Text, Zeit, Link, Person, Projekt
- Abgleichtakt: 15 Minuten, 1 Stunde, 4 Stunden oder täglich
Höchstens 50 Definitionen pro Firma. Jede Änderung erhöht die Version. «Deaktivieren» nimmt die Definition aus der Auslieferung. Ein Protokoll auf derselben Seite zeigt Änderungen nur mit ID und Version.
In der App¶
- Die App holt die Definitionen höchstens einmal täglich und auf Knopfdruck («Jetzt holen» im Marktplatz).
- Sie prüft jede Definition selbst: Signatur mit dem eingebauten Schlüssel, Firma des eigenen Lizenznachweises, Ablauf, Felder und Inhalt. Ungültige Definitionen werden verworfen.
- Die Person gibt die Zugangsdaten im Marktplatz ein. Sie liegen nur im Schlüsselbund, gebunden an Ziel, Authentifizierung und Headername. Ändert eine neue Version eines davon, löscht die App den Zugang und verwendet ihn nie für das neue Ziel.
- Abfragen: nur
GET, nur genau Host, Port und Pfadpräfix der Basisadresse und die festgelegten Pfade, keine Weiterleitungen, Antwort höchstens 2 MB, höchstens 500 Einträge je Endpunkt. - Der Host wird nach der Auflösung geprüft. Loopback, Link-Local, Multicast und ähnliche Adressen werden abgelehnt. Private Netze (RFC 1918) sind erlaubt, damit interne Firmen-APIs erreichbar sind.
- Die Einträge erscheinen wie Tickets in Briefing und Chat.
Restrisiko¶
Wer im Portal Admin der Firma ist, bestimmt das Ziel. Das ist gewollt. Der mögliche Schaden ist auf lesende Anfragen an einen Host der Firmendefinition begrenzt, mit dem Zugang, den die Person selbst für genau dieses Ziel eingegeben hat. Eine Richtlinie zum Sperren privater Netze gibt es noch nicht.